Operation ENEL

Am 24. Oktober 2008 unterzeichnen SEL und ENEL in Bozen einen so genannten „Accordo Preliminare“.
Dem folgt am 20. Oktober 2009 der „Accordo definitivo“. Sie vereinbaren die Zusammenarbeit in Bezug auf die 12 Südtiroler Großwasserkraftwerke sowie die 8 Südtiroler Kleinwasserkraftwerke der Enel Produzione SpA. Die SEL würde in einer zukünftigen gemeinsamen Gesellschaft 60 Prozent übernehmen.

Sie verpflichten sich weiters, in eine neu zu gründende Gesellschaft jene Konzessionen einzubringen, die ihnen bei der Neuvergabe der zum 31.12.2010 auslaufenden Enel-Konzessionen zugesprochen werden.

Am 30.12.2009 und am 20.04.2010 spricht die Südtiroler Landesregierung der SEL zehn der zwölf Enel-Konzessionen zu. Diese werden in die neue Gesellschaft „SE Hydropower GmbH“ eingebracht, welche am 01. Juni 2010 operativ wird. Die 47 Prozent Enel-Anteil an der gesamten Stromproduktion aus Wasserkraft in Südtirol gehen somit zu 60 Prozent an die SEL als Muttergesellschaft der „SE Hydropower“.  

Ein zweites Abkommen SEL-Enel, ebenfalls vom 24. Oktober 2008, sieht die Übernahme des gesamten Südtiroler Verteilungsnetzes der Enel durch die SEL vor. Das Netz ist 5.039 km lang. In 94 Südtiroler Gemeinden befinden sich Verteileranlagen.