Umweltmaßnahmen

Im Zuge der Planung eines Wasserkraftwerks werden die besten Lösungen für eine harmonische Koexistenz von Erzeugung elektrischer Energie und Beibehaltung der betroffenen Ökosysteme gesucht. Konkret werden im Zuge der Genehmigungsverfahren alle ökologischen Maßnahmen festgelegt, die bei der Realisierung von neuen Wasserkraftwerken umgesetzt werden müssen. So werden große Summen in Umweltmaßnahmen investiert.


Restwassermengen

Ausreichende gestaffelte Restwassermengen sorgen für eine natürliche Abflussdynamik in den Gewässern. Dabei können die vielfältigen Funktionen des genutzten Gewässers bewahrt werden.
Vor allem gilt dies für die Erhaltung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen und für die Bewahrung des Fließgewässers in seiner Funktion als wichtiges Landschaftselement.

Renaturierungsmaßnahmen

Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die einen sehr hohen ökologischen Wert darstellen. Beispielsweise können durch den Rückbau harter Uferverbauungen, durch die Schaffung von Bachaufweitungen und Seitenarmen und durch die Wiederbelebung von Auen wichtige Bereiche des Fließgewässers wieder naturnah gestaltet werden. Zudem können die Einbringung von Störsteinen in die Bachsohle sowie die Anpflanzung von Gehölzen im Uferbereich die Qualität des Fließgewässers erheblich verbessern.


 
 

Erhaltung des Lebensraumes der Fische

Damit Fische und andere Lebewesen so wenig wie möglich behindert werden werden, wo sinnvoll, Fischaufstiegsanlagen, so genannte „Fischtreppen“, vorgesehen. Damit ist gewährleistet, dass Gewässer durchgängig bleiben.

Es ist uns zudem ein großes Anliegen, weitere umweltrelevante Vorgänge im Bereich der Wasserkraft, wie beispielsweise Spülungen und Schwallbetrieb, in Zukunft umweltverträglicher zu gestalten.