SEL AG http://www.sel.bz.it/ Aktuelle Pressemitteilungen und News www.sel.bz.it http://www.sel.bz.it/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.sel.bz.it/ 18 16 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 15 Feb 2012 14:19:00 +0100 SEL AG verlängert unbezahlten Wartestand http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-ag-verlaengert-unbezahlten-wartestand.html Wed, 15 Feb 2012 14:18:00 +0100 Dialog mit TERNA aufgenommen: Drei Energiethemen im Mittelpunkt http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/dialog-mit-terna-aufgenommen-drei-energiethemen-im-mittelpunkt.html Mon, 30 Jan 2012 17:13:00 +0100 SEL: Ja zu EDIPOWER-Einstieg http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-ja-zu-edipower-einstieg.html Die SEL AG hat beschlossen, ihre DELMI-Beteiligung in die neu kontrollierte
Energiegesellschaft EDIPOWER einzubringen. EDIPOWER ist künftig der
zweitgrößte Stromproduzent in Italien und SEL wird daran 7 Prozent halten. Die SEL wird zudem im elfköpfigen EDIPOWER-Verwaltungsrat mit einem Mitglied vertreten sein. 2005 hatte SEL beschlossen, in DELMI mit dem Ziel einzusteigen, die Mehrheit der
Südtiroler EDISON-Kraftwerke zu übernehmen. DELMI hat damals gemeinsam mit dem französischen Energiekonzern EDF die Kontrolle von EDISON übernommen. Nach langen Verhandlungen ist es schließlich 2008 gelungen, über eine Joint Venture die Südtiroler Hydros zu gründen. Die Südtiroler Hydros betreibt seitdem 7 Südtiroler Ex-EDISON-Großkraftwerke, hat den Rechtssitz in Bozen und gehört zu 60 % SEL und zu 40 % EDISON. In den folgenden Jahren hat sich SEL über diese strategische Beteiligung bemüht, die restlichen 40 % in Südtiroler Hand zu holen.

Für EDISON stellten die letzten Jahre – gleich wie für die meisten großen europäischen Energiekonzerne (EDF, E.ON, RWE, ENEL, ENI) – Zeiten mit kritischen
Wertentwicklungen dar, welche sich auch auf die Besitzer DELMI und EDF übertrugen. Aufgrund des Ende Dezember 2011 neu ausgehandelten Abkommens mit dem französischen Energieriesen EDF sind die Karten neu gemischt worden. Das Abkommen sieht vor, dass EDF die Anteile von DELMI an EDISON übernimmt und damit EDISON kontrolliert; auf der anderen Seite wird EDISON die Beteiligung von EDIPOWER abgeben und diese wird von DELMI übernommen.

EDIPOWER ist ein Unternehmen, das aus der Privatisierung von ENEL hervorgegangen ist und eine Reihe von deren Kraftwerken übernommen hat. Die Wasserkraftwerke bei EDIPOWER besitzen Konzessionen bis 2029 bzw. 2032. EDIPOWER produzierte 2011 ca. 13 TWh Strom (etwa 4% des italienischen Stromverbrauchs); 2010 verzeichnete EDIPOWER einen Umsatz von 1,1 Milliarden €, einen Gewinn nach Steuern von 45 Millionen € bei über 1000 Mitarbeiter. Edipower hat in den letzten fünf Jahren knapp 2 Milliarden € in die Modernisierung der eigenen Kraftwerke investiert und im gleichen Zeitrahmen den Schuldenstand von ca. 1,9 auf rund 1 Milliarde € reduziert.

Zu Beginn dieses Jahres stand SEL – wie auch die anderen Partner von DELMI – vor der grundlegenden Entscheidung, ob sie in die Führung der Energiegesellschaft EDIPOWER einsteigt oder nicht. Die Rahmenbedingungen für einen Einstieg wurden in intensiven Verhandlungen in den vergangenen Wochen diskutiert. Das Ergebnis wurde dem Verwaltungsrat der SEL AG am vergangenen Mittwoch vorgestellt und war Grundlage für die Zustimmung zu einem Einstieg. „Es waren intensive Wochen und wir haben an diversen Abenden und Wochenenden mit den Partnern lange diskutiert, Telefonkonferenzen geführt und an Details gefeilt. Es konnte ein gutes Ergebnis für die SEL erzielt werden, was auch zu einer klaren Zustimmung seitens des Verwaltungsrates führte“, so Sparber.

Wie sehen die Rahmenbedingungen nun aus:
  • Die SEL beteiligt sich als industrieller Partner an EDIPOWER, nimmt aber – wie auch der Partner aus Trient Dolomiti Energia – nicht am sogenannten „Tolling“ teil. SEL wird für diesen Einstieg keine weiteren Finanzmittel einbringen und auch keine Schulden übenehmen.
  • SEL AG ist gegen mögliche Verluste der kommenden Jahre abgesichert, in welchen Gas- und Strompreise in einem kritischen Verhältnis liegen könnten. Die Beteiligung an möglichen Gewinnen ist jedoch geringer. In einigen Jahren wird das Tolling von den Partnern neu bewertet und auch ein Einstieg von SEL AG und Dolomiti Energia ist
    dann möglich.
  • SEL hat die Möglichkeit, bis zu 7% des von EDIPOWER produzierten Stroms zu bevorzugten Konditionen bezüglich Preis, Planbarkeit und Profil zu nutzen und an eigene Kunden zu verkaufen. Im Sinne der Fokussierung auf Erneuerbare Energie wird sich die SEL dabei insbesondere auf den Handel mit grün zertifiziertem Strom konzentrieren.
  • Ausstiegsoptionen: Bereits beim Einstieg in DELM hatte die SEL Optionen für einen Ausstieg vereinbart. Diese konnten nun abgesichert und auf den Einstieg in Edipower übertragen werden. Sie ermöglichen es, der SEL zu bestimmten Zeitpunkten und zu klaren Bedingungen auszusteigen, welche deutlich über dem aktuellen Beteiligungswert an DELMI liegen.
„Ein Nichtzustimmen des Abkommens hätte den Ausstieg der SEL AG zu einem aktuellen Marktwert der DELMI-Beteiligung bedeutet. Durch den Einstieg untern den vereinbarten Rahmenbedingungen können wir von der unmittelbaren Aufwertung von EDIPOWER im Vergleich zum Kaufpreis profitieren, haben die Möglichkeit an einer möglichen positiven Entwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren teilzunehmen und sind andererseits jedoch gegen Wertverluste abgesichert“, so Präsident Sparber. Wie sieht es nun aber mit dem Erwerb der restlichen 40% der Südtiroler Kraftwerke aus? Die SEL konnte die letzten Jahre in der Führungsmannschaft von EDISON nutzen, um 60 % der  Kraftwerke zu erhalten. Edison geht nun an EDF über, sodass weitere Verhandlungen mit der EDF geführt werden müssen. Neben den Einstiegsverhandlungen wurden somit in den letzten Wochen gemeinsam mit Industrieminister Corrado Passera und der A2A Führungsriege Möglichkeiten abgestimmt, sich Wege für den Erwerb der restlichen 40 % der ehemaligen EDISON-Kraftwerke offenzuhalten.]]>
Sun, 29 Jan 2012 13:53:00 +0100
SEL: Entscheidung im Sinne der Transparenz http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-entscheidung-im-sinne-der-transparenz.html Der Verwaltungsrat der SEL AG hat unter dem Vorsitz von Wolfram Sparber auf seiner heutigen Sitzung nach ausführlicher Diskussion beschlossen, den beim Obersten Gerichtshof in Rom (Kassation) eingereichten Rekurs zurückzuziehen.
Der Verwaltungsrat hat die Für und Wider der Entscheidung ausführlich diskutiert und schlussendlich im Sinne der Transparenz für den Rückzug des Rekurses in Rom entschieden. „Die Diskussion wurde sehr offen geführt, denn der neue Verwaltungsrat der SEL erachtet es als seine Pflicht, vor jedweder Entscheidung alle Aspekte vorurteilsfrei, sachlich und kritisch zu beleuchten“, so SEL-Präsident Wolfram Sparber. Schlussendlich ist man im Verwaltungsrat zur Überzeugung gekommen, dass der Rekurs im Sinne der Transparenz und einer offenen Kommunikation gegenüber der Südtiroler Bevölkerung zurückzuziehen sei.  Der Aspekt der Rechtsicherheit bleibt für die SEL AG aber weiterhin wesentlich. Es ist im Interesse der Gesellschaft und des Landes, sich darüber so bald als möglichst Klarheit zu verschaffen. Insofern wurden Möglichkeiten der Rechtsklärung diskutiert.]]>
Fri, 27 Jan 2012 13:34:00 +0100
SEL bemüht sich um Lösung offener Energie-Fragen in Südtirol http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-bemueht-sich-um-loesung-offener-energie-fragen-in-suedtirol.html Neben den derzeit intensiv geführten DELMI-Verhandlungen verfolgt die SEL-Spitze in diesen Tagen eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten im landesweiten Energieszenarium. Bei den von SEL-Präsident Wolfram Sparber letzte Woche einberufenen Gesprächen geht es vorrangig um fünf Themen: Vinschgauer Energiekonsortium (VEK), MEMC, Stadt Brixen, SEL und Etschwerke sowie Südtiroler Gemeindenverband. Sparber ist zuversichtlich, dass die offenen Fragen in einem Klima der Vernunft und der Betonung der gemeinsamen Interessen Südtirols gelöst werden können.
Beim Treffen zwischen SEL-Präsident Sparber und Brixens Bürgermeister Albert Pürgstaller ging es um die Beilegung der Spannungen im Gefolge der Vergabe der vormaligen ENEL-Konzessionen und um die Verlegung der TERNA-Hochspannungsleitungen, welche einige dicht besiedelte Teile der Stadt belasten. Sparber bezeichnete die Gespräche als wichtig und wird sich in den kommenden Wochen bei einem Treffen mit dem staatlichen Unternehmen TERNA, das dafür die Zuständigkeit besitzt, für die Verlegung einsetzen.
Gespräche wurden auch mit dem MEMC-Mutterhaus in den USA geführt.  Bei der Telefonkonferenz mit Ken Hannah, Präsident Solar Materials MEMC, und der MEMC-Unternehmensspitze in Sinich betonte Präsident Sparber, dass sich SEL für die Stromverbindung nach Österreich bei der zuständigen TERNA einsetzen werde.
Zwischen SEL und Etschwerken laufen die Kontakte über konkrete gemeinsame Projekte (unter anderem Kooperation und  eventuelle Zusammenführung der Kraftwerke Töll-Marling und geplantes Kraftwerk Bozen Nord) seit geraumer Zeit. SEL-Präsident Sparber vertritt die Opportunität einer gezielten Zusammenarbeit beider Energieunternehmen im Interesse des gesamten Landes, die auch für beide Gesellschaften gewinnbringend ist.
Mit dem Vinschgauer Energiekonsortium gibt es, wie das Treffen letzte Woche zeigte, eine solide Basis für die gemeinsame Bewältigung des „Stromkrieges“. Beide Seiten halten einen positiven Kompromiss ohne Verlierer als die beste Lösung. In den kommenden Verwaltungsratssitzungen wird die SEL AG über den Kompromiss befinden; einer Zustimmung bedarf es dann auch seitens des EDISON-Verwaltungsrates. Als sehr wichtig betrachtet die SEL-Spitze die laufenden Kontakte mit den Südtiroler Gemeinden, welche bekanntlich über die SELFIN Miteigentümer der SEL sind. Im Gespräch mit  dem Verbandsvorsitzenden Arno Kompatscher wurde die Basis der Kooperation zwischen SEL und Gemeinden gestärkt. Es wird nach Lösungen gesucht,  um die Kommunikation zwischen Gemeinden und SEL zu verbessern und die noch offenen Punkte zu lösen. Eingeführt werden beispielsweise Kraftwerksbeiräte, bestehend aus Vertretern der Gemeinden, des Kraftwerksbetreibers und der zuständigen technischen Landesämter. „Ich bin überzeugt“, erklärt SEL-Präsident Sparber in einer ersten Bewertung der bisher stattgefundenen Kontakte und Gespräche, „dass von allen Seiten die Bereitschaft besteht, Südtirols Energiepotential in bestmöglicher Weise zu nutzen und für die Zukunft aufzubereiten.“ Die Gespräche in allen genannten Bereichen werden in den nächsten Wochen fortgeführt.]]>
Mon, 23 Jan 2012 16:18:00 +0100
Beratungen zum neuen Müllverbrennungsofen http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/beratungen-zum-neuen-muellverbrennungsofen.html Land, Gemeinden, Stadt Bozen, SEL, SEAB und ECOCENTER bereiten sich auf Ende 2013 vor „Sobald der neue Müllverbrennungsofen in Betrieb geht, stehen kontinuierlich 30 Megawatt thermische Leistung und 11,5 Megawatt Strom zur Verfügung. Die Anlage wird mit dem ECOTHERM-Fernheizwerk der SEL verbunden, die das Management der gesamten thermischen Energie aus dem Verbrennungsofen und aus der eigenen Anlage übernehmen wird“, erklärt SEL-Präsident Wolfram Sparber. Die Verfügbarkeit dieser großen Mengen an thermischer Energie wird sich nachhaltig auf die Versorgung der umliegenden Wirtschafts- und Wohngebiete einschließlich Krankenhaus Bozen auswirken. Um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, wird ECOTHERM seinerseits eine Reihe von Investitionen vornehmen, darunter die Errichtung einer backup-Fernheizanlage  und die Erweiterung des Verteilernetzes auf zusätzliche Gewerbe- und Wohngebiete Bozens.
Eingehend wurde auf diesem Treffen über Finanzierung, Amortisierung und Koordinierung der Müllanlieferung aus den verschiedenen Landesteilen gesprochen. Die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen dieser Infrastruktur, welche CO2-neutral arbeiten wird, betreffen die Gemeinden und letztlich auch die Kunden, und es wird in den kommenden zwei Jahren noch viel über Tarifgestaltungen, Aufteilung der Belastungen gesprochen werden müssen, erklärten die Teilnehmer. Die grundsätzliche Bereitschaft, dieses komplexe Unterfangen zu realisieren und in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, wurde von allen Seiten zum Ausdruck gebracht.   ]]>
Thu, 19 Jan 2012 09:48:00 +0100
Preise an Bäuerlichen Notstandsfonds übergeben http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/preise-an-baeuerlichen-notstandsfonds-uebergeben.html Tue, 17 Jan 2012 14:58:00 +0100 SEL stellt Weichen für Neuausrichtung http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-stellt-weichen-fuer-neuausrichtung.html In der ersten Sitzung im neuen Jahr hat sich der SEL-Verwaltungsrat mit der strategischen Neuausrichtung und Positionierung der SEL auseinandergesetzt und dazu die entsprechenden Weichen gestellt. Erstmals in der Runde war auch das neue von der SELFIN gewählte Verwaltungsratsmitglied, Sebastian Helfer.
Der Verwaltungsrat hat in seiner ersten Sitzung des Jahres beschlossen, dass die SEL künftig zwei Ebenen entsprechen muss. Zum einem gilt es, die volkswirtschaftliche Komponente der SEL zu betonen und zu stärken und somit als Energiedienstleister langfristig sichere, saubere und leistbare Energie (Strom, Gas und Wärme) für das Land Südtirol zu produzieren und zu verteilen.
Zum zweiten steht der betriebswirtschaftliche Aspekt der SEL im Vordergrund und auch hier gilt das Prinzip der Langfristigkeit, insbesondere in Bezug auf die Wertschöpfung für Land und Leute. Diesbezüglich schließt der neue Verwaltungsrat nicht aus, sich künftig geographisch und inhaltlich neu zu positionieren, sprich über das Land Südtirol bzw. über die derzeitigen Geschäftsfelder hinaus aktiv zu werden. Festgehalten wurde im Verwaltungsrat, dass die Wasserkraft auch weiterhin unumstrittenes Hauptbetätigungsfeld der SEL bleibt, künftig aber auch Projekte in anderen Bereichen der erneuerbaren Energie wie etwa die Solarenergie in das Portefeuille der SEL aufgenommen werden sollen.
Thema der heutigen Sitzung war auch die DELMI-Beteiligung. Hier werden derzeit mit den italienischen Partnern intensive Verhandlungen und Gespräche geführt und die Handlungsmöglichkeiten für die SEL auf das Genaueste untersucht. Eine Entscheidung des Verwaltungsrates wird noch im Jänner getroffen.
Auch in Bezug auf die Holdingstruktur und das interne Organigramm sind erste Entscheidungen getroffen worden. Die Holdingstruktur wird im Sinne des vom Gesetz vorgeschriebenen Unbundling (Herstellung der Unabhängigkeit zwischen den verschiedenen Geschäftsfeldern der SEL) leicht umgebaut. Bis Juni wird für die AG eine klare Vision, Mission und auch ein Strategischer Entwicklungsplan für die SEL bis 2015 entwickelt. Ziel ist es zudem, eine schlankere und klarere Struktur zu schaffen und daraus resultierend, die künftige Direktion zu definieren. Eine entsprechende Ausschreibung erfolgt innerhalb Februar. (sta) Bozen, 13. Jänner 2012     ]]>
Mon, 16 Jan 2012 09:27:00 +0100
SELTRADE AG beliefert Seilbahnen http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/seltrade-ag-beliefert-seilbahnen.html Rahmenabkommen mit dem Verband Dazu die Stellungnahme des Verbandspräsidenten Siegfried Pichler: “Saubere Energie zu günstigen Bedingungen von einem zuverlässigen einheimischen Partner zu beziehen, liegt durchaus im Interesse der Mitglieder unseres Verbandes und damit ist auch Südtirols Klima- und Umweltansprüchen gedient. In Zeiten steigender Energiepreise ist dieses Abkommen von besonderer Wichtigkeit auch für Dorflifte und kleinere Skigebiete“.  ]]> Tue, 20 Dec 2011 13:24:00 +0100 SEL AG: Erste Sitzung im Zeichen der Weichenstellung http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-ag-erste-sitzung-im-zeichen-der-weichenstellung.html Die erste offizielle Sitzung des Verwaltungsrates stand im Zeichen einer Weichenstellung, bei der insbesondere die Bedeutung und Einbeziehung klarer Delegierungen an die SEL-Führungskräfte sowie die Handhabung transparenter Prozesse nach innen und nach außen betont wurde. Thema der ersten Sitzung war auch der Ehrenkodex. „Alle Verwaltungsrat- und Aufsichtsratmitglieder sind bis zur nächsten Sitzung bereit, transparent ihre Situation zur Vermeidung eventueller Interessenskonflikte offenzulegen“, resümiert Präsident Sparber die heutige Entscheidung.
Präsident Sparber berichtete auch von den Gesprächen, die er in den ersten zehn Tagen seiner Amtszeit mit den Führungsspitzen von TIWAG, Etschwerke und Dolomiti Energia geführt hat. Bei den Treffen ging es vor allem darum, die entsprechenden Positionen kennenzulernen und die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit zu eruieren. Des Weiteren hat sich der neue Präsident in den ersten Tagen seiner Amtszeit ausgiebig Zeit genommen, sich gemeinsam mit den Bereichsleitern der SEL einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, welche aktuellen Verhandlungen und Entscheidungen anstehen. Auch darüber berichtete der neue Präsident im Verwaltungs- und Aufsichtsrat. ]]>
Fri, 09 Dec 2011 17:22:00 +0100
SEL beliefert SEAB mit Strom http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-beliefert-seab-mit-strom.html SELTRADE garantiert den Bozner Energie- und Umweltbetrieben SEAB grünen zertifizierten Strom gemäß COFER-Zertifikaten- „Für die SEL ist der Gewinn dieser Ausschreibung eine Bestätigung für Wert und Verlässlichkeit der eigenen Dienstleistungen und die Fähigkeit, sich auf einem hart umkämpften Markt zu behaupten“, betont SELTRADE-Präsident Alois Amort. ]]> Fri, 02 Dec 2011 11:27:00 +0100 Neue SEL-Führungsspitze im Amt http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/neue-sel-fuehrungsspitze-im-amt.html Verwaltungsratspräsident Sparber, die Mitglieder des Verwaltungsrates sowie Aufsichtsratspräsidentin Taibon wurden in der heutigen Vollversammlung von den Eigentümern – Land Südtirol und SELFIN – offiziell bestätigt
In der heutigen Vollversammlung schlossen Energielandesrat Michl Laimer und Alfred Plank als Vertreter der Gemeinden im Verwaltungsrat  den am Montag eingeläuteten Generationen- und Paradigmenwechsel in der Führungsspitze der SEL AG ab. Alle vorgeschlagenen Personen wurden bestätigt. Wolfram Sparber ist neuer Verwaltungsratspräsident der SEL AG und übernimmt mit 30. November auch die Geschäfte der SEL AG, solange die Direktion nicht besetzt ist. Die weiteren Verwaltungsratsmitglieder sind Vize-Präsident Giovanni Polonioli, Verena Brunner und Sibylle Überbacher. Neue Aufsichtsratspräsidentin ist Romana Taibon.  „Nach der offiziellen Bestellung freue ich mich die MitarbeiterInnen im laufe der nächsten Tage kennenzulernen, um gemeinsam konstruktiv mit der Arbeit zu beginnen. Ich bedanke mich für das Vertrauen der Eigentümer und hoffe, dass mir auch die SEL-Mitarbeiter einen Vertrauensvorschuss entgegen bringen“, so Sparber. Kommunikative, moralische und inhaltliche Veränderungen Der Verwaltungsratspräsident und die Mitglieder des Verwaltungsrates werden heute bereits ihre erste Arbeitssitzung abhalten, um die weiteren Schritte der Neuausrichtung zu klären: „Wir werden in unserer ersten Arbeitssitzung den zukünftigen Weg skizzieren. Es wird kommunikative, moralische und inhaltliche Änderungen geben. So werden wir einen neuen und verschärften Ehrenkodex einführen, mit dem sich alle Führungspersonen der SEL zu moralischen und ethischen Grundregeln verpflichten. Wir werden die Kommunikation mit allen beteiligten Gruppen transparenter und offener gestalten und inhaltlich neue Akzente setzen, die wir in den nächsten Wochen und Monaten erarbeiten werden“, zeichnet Sparber die weitere Vorgehensweise auf. Eigentümer Als Haupteigentümer der SEL AG hält das Land Südtirol 93,88 Prozent an der SEL AG. Den Rest hält der zweite Eigentümer die SELFIN, bestehend aus 102 Südtiroler Gemeinden und vier Bezirksgemeinschaften. Vier der fünf Mitglieder des Verwaltungsrates, darunter Präsident und Vize-Präsident, wurden vom Land Südtirol vorgeschlagen. Die fünfte Person wird von der SELFIN am 07. Dezember genannt. Verwaltungsratspräsident Wolfram Sparber Der gebürtige Bozner Wolfram Sparber studierte angewandte Physik in Graz und Barcelona. Er wird über die Grenzen hinaus als Spezialist im Energiesektor, im Speziellen für alternative Energiesysteme, geschätzt, was leitende Positionen in europäischen Vereinigungen für Energie und wissenschaftlichen Fachgremien, zeigen. In den letzten Jahren war er Leiter des Institutes für erneuerbare Energie in der EURAC. Internationale Erfahrung sammelte Sparber, der deutsch, italienisch, englisch, spanisch und griechisch spricht, als Gastprofessor an Universitäten in Italien und Japan und während seiner Zeit am renommierten Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg, Deutschland. Vor seiner Tätigkeit bei der EURAC hatte er die Leitung von RENERTEC, dem regionalen Zentrum für erneuerbare Energien im TIS Innovation Park, inne. Vize-Präsident Giovanni Polonioli Der 44-jährige Bozner Giovanni Polonioli ist seit 1997 Rechtsanwalt mit Schwerpunkten in öffentlichen Arbeiten und Vertragswesen. Der erfahrene Jurist war von Mai 2005 bis Mai 2010 Mitglied der Aktionärsversammlung der Sada AG und der Seab AG sowie Verwaltungsratsmitglied des Gemeindeverbandes. Weitere Verwaltungsratsmitglieder Die Olangerin Verena Brunner ist 31 Jahre alt und studierte Italienisches Recht an den Universitäten Innsbruck und Mailand. Sie sammelte mehrere Jahre Erfahrung in einer Kanzlei, bevor sie 2008 eine eigene Rechtskanzlei gründete. Die Buchautorin hat die Schwerpunkte Vertragsrecht, Familien- und Erbrecht. Sibylle Überbacher ist 38 Jahre alt, stammt aus Lana und arbeitet als selbstständige Beraterin mit Schwerpunkt Marketing, Organisationsentwicklung, interne und externe Kommunikation und Strategie. Die studierte Betriebswirtin ist Dozentin für Marketing bei verschiedenen Organisationen wie der freien Universität Bozen oder dem TIS Innovation Park und arbeitete in leitender Position in Rechnungswesen und Controlling. Aufsichtsratspräsidentin Romana Taibon Romana Taibon ist 41 Jahre alt und kommt ursprünglich aus St. Vigil in Enneberg. Die Ladinerin ist Beraterin im nationalen und internationalen Steuerrecht bei der Mailänder Kanzlei „Hager&Partners“ in den Sektoren Energie, im Besonderen Photovoltaik, Einzelhandel und Industrie. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit über 14 Jahren erfolgreich als Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin tätig. ]]>
Wed, 30 Nov 2011 11:11:00 +0100
Energieeigentum sichert Südtirol für die Zukunft http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/energieeigentum-sichert-suedtirol-fuer-die-zukunft.html SEL-Stellungnahme zu Erklärung der Grünen Die Rückgewinnung der Südtiroler Wasserkraft, die von der SEL in den letzten zehn Jahren mit Erfolg betrieben wurde, hat bisher knapp 400 Millionen Euro gekostet. Ein Teil davon ist bereits durch Steuereinnahmen und Betriebsgewinne dem Land Südtirol zurück erstattet worden. Die zurück gewonnenen Vermögenswerte, dargestellt von den Kraftwerksanlagen samt Produktionskapazität von EDISON und ENEL, haben heute einen Marktwert von weit über einer Milliarde Euro, also ein Mehrfaches des Kapitaleinsatzes. In der Vergangenheit hingegen sind Tausende von Milliarden (Lire) an Steuererträgen und Betriebsgewinnen aus der Südtiroler Elektrowirtschaft nach Süden abgeflossen. Jetzt bleiben Steuern und Gewinne im Land. Und über 400 Menschen haben in der SEL-Gruppe einen sicheren und qualifizierten Arbeitsplatz.
Die Investitionen der SEL in die Energiewirtschaft sind weder ein Risiko und noch viel weniger ein Abenteuer, sondern fußen auf konkreten wirtschaftlichen Überlegungen für die Absicherung der sauberen und nachhaltigen Energieversorgung und damit des Wohlstandes dieses Landes. Die SEL verwahrt sich mit aller Entschiedenheit dagegen, dass durch Angst- und Panikmache eine der größten Errungenschaften für unser Land mit Behauptungen, die jeder rationalen wirtschaftlichen Grundlage entbehren, die öffentliche Meinung verunsichert wird. Die SEL AG wird die für den Rückkauf der Kraftwerke benötigten Geldmittel, deren Höhe noch nicht feststeht, sondern zu vereinbaren ist, selbst aufbringen, ohne auf Steuermittel zurück zu greifen. Die anders lautenden Behauptungen der Grünen sind eine reine und unseriöse Erfindung.
Die durch die Restübernahme der Kraftwerke wesentlich anwachsenden Vermögenswerte gehören allen Südtirolerinnen und Südtirolern. Sie dienen zur Absicherung des wirtschaftlichen und sozialen Wohlstands Südtirols für die Zukunft.


Klaus Stocker
Präsident SEL AG ]]>
Fri, 04 Nov 2011 15:08:00 +0100
Nachhaltiges Verhandlungsergebnis SEL mit EDISON: http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/nachhaltiges-verhandlungsergebnis-sel-mit-edison.html SEL ebnet Weg für totale Übernahme der Kraftwerke Dieses für Südtirol enorm wichtige Ergebnis wurde von SEL-Präsident Klaus Stocker und SEL-Generaldirektor Maximilian Rainer in den letzten Wochen mit den Partnern in der EDISON (A2A, EDF, DELMI, IREN) erreicht, bei denen es um eine Neuordnung der Eigentumsverhältnisse und de facto um die Mehrheitsübernahme von EDISON durch die französische EdF ging.
Der Verwaltungsrat der SEL AG hat in einer außerordentlichen Sitzung den Stand der Verhandlungen begutachtet und bewertet.
Die Realisierung des mit EdF erreichten Angebots bedingt eine grundsätzliche Entscheidung seitens der Gesellschafter der SEL AG, Land und Gemeinden.
Landeshauptmann Luis Durnwalder wurde persönlich von der SEL-Spitze informiert und wird das Thema in die kommende Regierungssitzung vom Montag, 7. November 2011, einbringen und die notwendigen Entscheidungen herbeiführen. Die weitere Strategie und Umsetzung hängt von diesen Entscheidungen ab.]]>
Thu, 03 Nov 2011 09:14:00 +0100
SEL Symposium http://www.sel.bz.it/unternehmen/presse/pressemitteilungen/anzeige-presse-news/article/sel-symposium.html „Ökologische Rahmenbedingungen der Wasserkraftnutzung im 21. Jahrhundert“ Für Südtirol ist dieser internationale Dialog über einen Bereich, der unser Land sowohl wirtschaftlich wie auch ökologisch in hohem Maße angeht, auch ein Zeichen für die Aufgeschlossenheit und Zukunftsorientiertheit der einheimischen Wasserwirtschaft. Südtirol hat erst in den letzten Jahren die praktische Zuständigkeit für die eigene Wasserkraft zurück gewonnen und damit auch eine große Verantwortung für die zukünftige Nutzung dieser kostbaren Ressource übernommen.
Für Südtirol hat die einheimische Wasserkraft großes wirtschaftliches Gewicht und gleichzeitig auch eine in unseren Alpen besonders geforderte ökologische Bedeutung. Wie beides auf einen Nenner gebracht werden kann, darüber wurde auf diesem Symposium eingehend und auf hoher professioneller Ebene diskutiert.  Heute leistet die Wasserkraft in der Europäischen Union mit einem Anteil von fast 60 Prozent den größten Beitrag der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung, so Dr. Jürgen Neubarth (Österreich, aber dabei wird es nicht bleiben. Die Wasserkraft wird in Zukunft mehr die Rolle einer effizienten Unterstützung anderer erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie für die Versorgung Europas spielen. Trotzdem wird es in Zukunft weiterhin Investitionen in diesen Sektor geben.
Im ökologischen Bereich, wenn es darum geht, das Territorium vor negativen Auswirkungen der Energieproduktion aus Wasserkraft zu schützen, steht ein Kriterium im Vordergrund: jenes einer den Umwelterfordernissen  gerecht werdenden Fixierung der Restwassermengen, welche garantieren sollen/müssen, dass der Lebensraum Wasser im Gleichgewicht gehalten wird. Dieses Thema, von Dr. Robert Fenz vom Wiener Umweltministerium behandelt, erfordert die Berücksichtigung einer ganzen Reihe von Faktoren für jedes einzelne Einzugsgebiet, sein Gefälle, seine morphologische Beschaffenheit. In Südtirol sind in der letzten Wassernutzungsplanung diesbezüglich strenge Kriterien vorgesehen worden. Hier geht es darum, ein wissenschaftlich fundiertes Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit, zusätzliche Energie aus Wasserkraft zu gewinnen, und den ökologisch notwendigen Restwassermengen zu finden.
Die Schweiz ist in diesem Forschungsbereich sehr aktiv, wie Referent Steffen Schweizer (CH) anhand der Schutz- und Nutzungsplanung sowie von drei Ausbauprojekten und gleichzeitiger ökologischer Wassersanierung im Berner Oberland erläuterte. In der Schweiz wird die Meinung vertreten, dass bei der Restwassersicherung ein Produktionsverlust von 2 und 5 Prozent seitens der Kraftwerksbetreiber verträglich sein muss.
Ausreichende Restwassermengen, technische Kontrolle von Schwall- und Sunk, Habitatmodellierungen zu ökologisch maßgeschneiderten Lösungen für ausgewählte Zielarten (Fische), hydraulische Modelle gehören laut dem österreichischen Limnologen Christian Moritz zu den „schützenden“ und „nützenden“ Interessen einer überlegten Wasserkraftnutzung. Schwall ist die plötzliche Erhöhung der Abflussmengen unterhalb der Wasserkraftwerke; Sunk ist die plötzliche Verminderung der Abflussmengen; beide Phänomene haben auch in der Südtiroler Wasserwirtschaft große Bedeutung und Auswirkungen.
Unter der Moderation von Peter Rutschmann, Ordinarius für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der TU München, erbrachte das Symposium vor vollen Zuhörerrängen wertvolle Erkenntnisse und Anleitungen für die einschlägige Arbeit in der Südtiroler Wasserwirtschaft. Einführende Worte sprachen SEL-Vizepräsident Giorgio Carnielli.]]>
Fri, 28 Oct 2011 15:46:00 +0200